TÄGLICHES BRIEFING
Sicherheitslücke mit maximalem Schweregrad in SAP Commerce Cloud wird nun Ziel von Angriffen
Das heutige Briefing behandelt laufende Angriffe auf eine kritische Sicherheitslücke in SAP Commerce Cloud, einen schwerwiegenden Datenverlust bei RingCentral, eine Ransomware-Untersuchung bei Shell und eine Verurteilung wegen Insider-Erpressung.
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Cyberkriminelle zeigen eine extrem kurze Reaktionszeit zwischen der Veröffentlichung von Sicherheitspatches und deren aktiver Ausnutzung. Unternehmen stehen unter unmittelbarem Druck, kritische Softwarefehler zu beheben, da Angreifer kurz nach deren Bekanntwerden aktiv Systeme mit Internetzugang untersuchen.
Sicherheitslücke mit maximalem Schweregrad in SAP Commerce Cloud wird nun Ziel von Angriffen
Eine Sicherheitslücke in SAP Commerce Cloud, die die Ausführung von Remote-Code mit maximaler Schwere ermöglicht und erst vor drei Tagen behoben wurde, wird laut dem Bedrohungsanalyseunternehmen Defused aktiv für Angriffe ausgenutzt.
- Warum das wichtig ist
- Organisationen, die ungepatchte Instanzen von SAP Commerce Cloud betreiben, sind unmittelbar dem Risiko der Remote-Codeausführung und der Kompromittierung des Systems durch aktive Angreifer ausgesetzt.
Shell untersucht „möglichen Vorfall“ nach Datendiebstahlvorwürfen von Clop
Shell untersucht einen möglichen Sicherheitsvorfall, nachdem die Ransomware-Gruppe Clop behauptet hatte, 89 GB an Daten von dem Energieunternehmen gestohlen zu haben.
- Warum das wichtig ist
- Sollte sich der Vorfall bestätigen, könnten sensible operative oder Unternehmensdaten von Shell offengelegt werden.
Bei einem Datenleck bei RingCentral wurden Informationen von 1,6 Millionen Konten offengelegt.
Laut Have I Been Pwned stahl die Erpressergruppe ShinyHunters nach einem Datenleck im Juli persönliche Daten von 1,6 Millionen RingCentral-Konten.
Datenanalyst wegen Datendiebstahls und Erpressung des Arbeitgebers ins Gefängnis geschickt
Ein ehemaliger Datenanalyst, der als Auftragnehmer für Brightly Software tätig war, wurde zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er versucht hatte, von seinem ehemaligen Arbeitgeber 2,5 Millionen Dollar zu erpressen, nachdem er Firmendaten gestohlen hatte.
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Sicherheitsforscher haben DecryptAds ins Leben gerufen, einen kostenlosen Dienst, der öffentliche Transparenzdateien für Werbetechnologien wie ads.txt, app-ads.txt und sellers.json aggregiert und korreliert, um Tracking-Entitäten, Malvertising-Quellen und Probleme mit der Integrität der Lieferkette auf Websites und mobilen Apps zu identifizieren.
- Warum das wichtig ist
- Adtech-Ökosysteme verbergen Datenschutzrisiken, bösartige Werbenetzwerke und betrügerische Domains durch komplexe Lieferketten, die mit einzelnen Manifestdateien schwer nachzuverfolgen sind.
- Was zu tun ist
- Nutzen Sie DecryptAds, um Partnerschaften mit Drittanbietern im Bereich Ad-Tracking zu prüfen und Risiken in der digitalen Lieferkette zu untersuchen.
Die wichtigsten Punkte
- Die behobene kritische RCE-Sicherheitslücke in SAP Commerce Cloud wird bereits wenige Tage nach Veröffentlichung des Patches aktiv ausgenutzt.
- Die Erpressergruppe ShinyHunters kompromittierte im Juli bei einer Sicherheitslücke 1,6 Millionen RingCentral-Konten.
- Shell untersucht aktiv einen möglichen Sicherheitsvorfall, nachdem die Ransomware-Gruppe Clop behauptet hatte, 89 GB an Daten gestohlen zu haben.
- Ein ehemaliger Auftragnehmer wurde wegen eines Insider-Datendiebstahls und einer Erpressung im Wert von 2,5 Millionen Dollar gegen Brightly Software zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt.
- DecryptAds hat einen kostenlosen Transparenzdienst für Werbetechnologien ins Leben gerufen, der Forschern dabei helfen soll, Bedrohungen der Lieferkettensicherheit und des Datenschutzes auf Websites und Apps abzubilden.